Übersetzt von: Wolfgang Butt. Jahre sind vergangen seit der Auflösung der A-Gruppe. Jahre, in denen Gunnar Nyberg sein Leben als Schriftsteller genossen hat, ohne mit dem Übel der Welt konfrontiert zu sein. Nur seine Ex-Kollegen hat er vermisst: Paul Hjelm, Kerstin Holm, Arto Söderstedt und all die anderen. Das hat ihm dieser Brief gezeigt, der sie zu einem letzten Treffen zusammenruft. Doch was will der unbekannte Absender von ihnen? Auch der Treffpunkt wirft Fragen auf: ein verlassenes Herrenhaus, eine festlich gedeckte Tafel und eine Speisefolge wie im 18. Jahrhundert. Hinter all dem steckt ein ausgeklügelter Plan - und den kennt nur der mysteriöse elfte Gast …
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 24.09.2014
Ulrich Baron ist sichtlich enttäuscht von dieser Rückkehr der A-Gruppe in einem elften Band. Arne Dahl braucht Geld, so seine böse Vermutung. Warum sonst hätte er versuchen sollen, seine so weit in Würde gealterten Helden noch einmal auftreten zu lassen, zudem in einer Art "Dekameron"-Setting samt Abzählreim, das der Rezensent dem Autor nicht abnimmt. Genauso wenig übrigens wie die Figurenrede, die auf Baron wirkt, als seien die Helden nurmehr noch Sprechpuppen, die sagen, was der Roman nicht zeigt.
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