Mit Illustrationen von Ceylan Beyoglu. Eines Tages muss das Mädchen Pembo mit ihrer Familie ihre Heimat verlassen und nach Deutschland umziehen. Pembo will aber nicht. Sie liebt die Sonne, das Meer und die Freunde in ihrer türkischen Heimat. Angekommen in Deutschland ist ihr dort zunächst alles grau und fremd. Sie kennt niemanden. Sie fühlt sich zerrissen zwischen Hier und Dort. Und auch das neue Geschäft von Papa Mustafa bleibt zunächst ein Flop. Aber dann entdeckt Pembo, wieviel Kraft und wieviel Herz sie hat, um auf das Neue zuzugehen - und aus Halb und Halb ein rundes, glückliches Leben zu machen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 19.06.2020
Rezensentin Heike Nieder freut sich über dieses Kinderbuch, in dem die junge Pembo aus der Türkei nach Hamburg umziehen muss und lernt, dass die Umgebung nicht so wichtig ist, solange man die richtigen Menschen um sich hat. Dass die Autorin selbst türkischstämmige Deutsche ist, merkt die Rezensentin dem Roman deutlich an und lobt die authentische Darstellung beider Länder. Auch die "filigranen" Aquarellzeichnungen von Ceylan Beyoğlu gefallen ihr gut. Ein sowohl literarisch als auch optisch "überaus guter Roman", findet Nieder.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…