Geboren in den Wirren des Krieges, in Hunger, Bombenhagel und mit der Angst vor dem Tod. Geflüchtet mit dem, was sie auf dem Leib tragen konnten, unermessliches Leid vor Augen. Für heutige Jugendliche nicht mehr vorstellbar. Und doch sind es ihre Großeltern, die dieses Schicksal erfahren haben und die nur noch wenige Jahre davon erzählen können, wie sie Flucht und Vertreibung überlebt, ihren Alltag in den zerbombten Städten organisiert haben. Und was aus den Wunden ihrer Kindheit geworden ist. Dieses Buch erzählt ihre Geschichten.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 30.06.2015
Großartig findet Franziska Augstein Barbara Warnings Buch "Kindheit in Trümmern". Zu Wort kommen darin 21 Männern und Frauen, die den Krieg in jungen Jahren, als 'Wolfskinder" oder als Zeugen von Gräueltaten erlebt haben, fasst die Rezensentin zusammen. Besonders beeindruckend sei dabei die Perspektive und der Umgang der Erzählenden mit den Geschehnissen, die ihre Geschichte ausdrucksvoll und ohne Selbstmitleid oder Hass erzählen.
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