Aus dem Französischen von Harald Riemann. Ein kleines Monster mit glühenden Augen bohrt mit seinem langen Hexenfinger in der Baumrinde nach knusprigen Insekten. Ein Seeungeheuer spielt in 6.000 Meter Tiefe Glühwürmchen und lockt so Beute an. Ein Erdferkel macht in seiner Höhle einen Rüsselstand, um gut zu träumen. Die Natur ist ein genialer Erfinder, wenn es darum geht, Tiere clever ihrer Lebenswelt anzupassen. Die Autorin Beatrice Fontanel hat vierzig der erstaunlichsten Kreaturen gesammelt und präsentiert sie in Text und Bild. Die ganzseitigen Fotografien lenken den Blick auf Krallen, Facettenaugen und lange Zungen, originelle Texte sorgen für Aha-Effekte: Scheinbar Hässliches wirkt plötzlich schön, Schauriges entpuppt sich als sinnvolle Eigenschaft. Ein knapper Informationsblock zu jedem Tier bringt das Wesentliche auf den Punkt und rundet dieses Staun- und Sachbuch ab.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…