Aus dem Französischen von Harald Riemann. Ein kleines Monster mit glühenden Augen bohrt mit seinem langen Hexenfinger in der Baumrinde nach knusprigen Insekten. Ein Seeungeheuer spielt in 6.000 Meter Tiefe Glühwürmchen und lockt so Beute an. Ein Erdferkel macht in seiner Höhle einen Rüsselstand, um gut zu träumen. Die Natur ist ein genialer Erfinder, wenn es darum geht, Tiere clever ihrer Lebenswelt anzupassen. Die Autorin Beatrice Fontanel hat vierzig der erstaunlichsten Kreaturen gesammelt und präsentiert sie in Text und Bild. Die ganzseitigen Fotografien lenken den Blick auf Krallen, Facettenaugen und lange Zungen, originelle Texte sorgen für Aha-Effekte: Scheinbar Hässliches wirkt plötzlich schön, Schauriges entpuppt sich als sinnvolle Eigenschaft. Ein knapper Informationsblock zu jedem Tier bringt das Wesentliche auf den Punkt und rundet dieses Staun- und Sachbuch ab.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…