Aus dem Englischen von Katharina Blansjaar. Der Mond ist ein rätselhafter kosmischer Nachbar, der uns seit jeher fasziniert: Wie ist er entstanden? Warum zeigt er uns nur eine Seite und wie bewegt er die Ozeane? Treibt sein helles Licht uns in den Wahnsinn? Und was bedeutet die erste Mondlandung vor 50 Jahren für den Menschen und die Forschung? Der renommierte Astrophysiker Ben Moore ist Mond-Experte und erforscht die helle Kugel am Nachthimmel schon seit vielen Jahren. In seiner neuen Biografie zum Mond verbindet er die Kulturgeschichte des Mondes mit den wichtigsten Fakten und neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und legt dar, wie zentral dieser Himmelskörper für die Menschheit schon immer war und wie stark seine Auswirkungen auf unser alltägliches Leben sind.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 21.06.2019
Rezensentin Susanne Billig freut sich über Ben Moores Geschichten vom Mond. Moores Anekdoten über Buzz Aldrins Urinbeutel, über Mondzyklen, Riesenteleskope und Mythen über den Erdtrabanten liest sie mit Spaß und Erkenntniszugewinn. So genau wie bei Moore hat sie von der ersten Mondlandung noch nie gehört oder von den Anfängen des Raketenbaus im alten China oder vom Wettlauf zum Mond zwischen den Sowjets und den USA. Astrophysikalisch scheint ihr der Autor mit allen Wassern gewaschen.
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