Wie die Zeiten sich doch geändert haben: Ein Ausflug zum Mond ist kein Problem mehr! Aber was, wenn man dort vergessen wird?
Schon auf dem Cover beginnt die Geschichte: Eine Gruppe Kinder besteigt einen Raumtransporter.
Und dann heißt es Take off! Das Ziel ist schnell erreicht: Der Mond! Im Gänsemarsch stapfen alle los, doch einer bleibt zurück. In der Ferne leuchtet unsere Erde und er muss sie unbedingt malen. Die Gruppe ist jetzt natürlich längst über alle Berge und der Raumtransporter startet - ohne ihn!
Wie es weitergeht und welche Rolle dabei seltsame Mondwesen spielen, will man nun unbedingt wissen - und dass es gut ausgeht, versteht sich von selbst! All das zeigt dieses textlose Bilderbuch.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 03.07.2019
Rezensentin Manuela Kalbermatten ist einfach hingerissen von diesem textlosen Bilderbuch, dass die Kunst und den Dialog mit dem Fremden feiert, ohne dabei unangenehm didaktisch zu werden, wie sie versichert. Wir sehen ein geschichtsloses Kind mit Helm auf dem Mond, dass beim Ausflug mit den Klassenkameraden dort vergessen wurde. Graue Aliens nähern sich, doch die Farbstifte des Kindes ermöglichen eine Kommunikation. Man bemalt sich gegenseitig und die Welt. Am Ende, wenn das Kind abgeholt wird, hat es ein Gesicht. Der Rezensentin gefällt besonders gut, das hier keine "Wunschwirklichkeit" von problemloser Kommunikation vorgeführt wird, sondern Kunst und Farbe hier reiner Selbstzweck sind, die quasi als Nebeneffekt zur Verständigung führen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.06.2019
Tilman Spreckelsen staunt über Farben und Formen im Bilderbuch von John Hare. Wie Hare ohne Text auskommt und seine Geschichte von einem Schulausflug zum Mond dennoch Wirkung erzielt, findet Spreckelsen bemerkenswert. Die Idee, alle Farben von der Erde her zu denken und sie das Mondgrau langsam erobern zu lassen, findet der Rezensent charmant. Spannend und vielschichtig findet er die Wendung der Geschichte, bei der ein Schulkind auf dem Mond zurückbleibt.
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