Herausgegeben von Marianne Henn, Paola Mayer und Anita Runge. Als Achim von Arnim 1808 in einer Rezension schrieb "... ich bin unerschöpflich in dem Lobe dieses Buches, das mir sehr traurige Nächte erhellte", wußte kaum jemand, dass die von ihm hochgeschätzte Märchensammlung von einer Schriftstellerin verfasst wurde, die anonym außerdem mehrere Dutzend historische Romane und eine Sammlung ägyptischer Märchen veröffentlicht hatte. Das hat sich bis heute wenig geändert: Benedikte Naubert (1756-1819) ist als Märchenautorin von der Literaturgeschichte vergessen worden. Erstmalig seit der Erstausgabe von 1789-1792 liegen die "Neuen Volksmärchen" nun wieder in vollständigem Nachdruck vor. Der Text wurde unter Beibehaltung des Laut- und Wortbestandes orthographisch behutsam modernisiert und durch einen Stellen- und Quellenkommentar erschlossen.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…