"Am Golde hängt, zum Golde drängt doch alles" - als Grabbeigabe findet es sich in frühen Kulturen, in Form von Kronjuwelen symbolisiert es Herrschermacht, während des Goldrausches zog es tausende Abenteurer in seinen Bann, in den Goldminen der Welt floriert bis heute das Geschäft der Ausbeuter auf Kosten der Arbeiter und noch bis weit ins 20. Jahrhundert diente es als Garant für Währungsstabilität.
Bernd-Stefan Grewe erläutert in seiner Globalgeschichte dieses ganz besonderen Elements die politische, wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung des Goldes für die Menschheit.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.07.2019
Rezensent Stephan Speicher lernt die wechselvolle Geschichte des Goldes kennen mit dem Buch des Tübinger Professors Bernd-Stefan Grewe. Dass der Autor sich dabei auf Europa und die USA sowie auf finanz- und wirtschaftspolitische Fragen beschränkt und kulturelle Aspekte weitgehend außer Acht lässt, schmälert den Gewinn des Buches für Speicher zwar etwas, macht aber die Kompaktheit des Unternehmens erst möglich. Goldräusche, Gold-Silber-Relationen im globalen Vergleich, das Spekulationsobjekt Gold kommen laut Speicher zur Sprache. Die Umstände des Goldbergbaus kommen zwar vor, doch eher marginal im Vergleich zu den Belangen Europas in Sachen Gold, stellt Speicher fest.
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