Aus dem Amerikanischen von Eva Bonné. 1927, im Süden der USA. Es regnet seit Tagen, und der mächtige Mississippi droht über die Ufer zu treten, als die Prohibitionsagenten Ingersoll und Johnson die kleine Ortschaft Hobnob erreichen. Sie sind auf der Suche nach zwei verschwundenen Kollegen, die einem örtlichen Schwarzbrenner auf der Spur waren. Am Schauplatz eines Verbrechens finden sie ein schreiendes Baby, das Ingersoll nicht zurücklassen will. Bei Dixie Clay Holliver, einer jungen Frau aus dem Ort, findet er ein Zuhause für das Kind. Die beiden mögen sich auf Anhieb, doch Ingersoll weiß nicht, dass Dixie Clay die beste Schwarzbrennerin des Landes ist und etwas mit den vermissten Ermittlern zu tun haben könnte.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 11.06.2021
Rezensent Thomas Wörtche hat sich gern von dem Autorenehepaar Beth Ann Fennelly und Tom Franklin in den Bann ziehen lassen. In ihrem neuen Roman nimmt sich das Duo die "große Flut" von 1927 vor, die bis dato vermutlich größte Naturkatastrophe der USA, wie der Kritiker weiß. Die Geschichte um zwei Prohibitionsagenten, die ein Baby finden und dieses der Schwarzbrennerin Dixie und ihrem Gangster-Ehemann überlassen, ist prall gefüllt mit Liebe, Action, Tod und Gewalt, auch Rassismus und Korruption werden thematisiert, klärt Wörtche auf.
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