Herausgegeben von Angela Sangma Francis und Robert Klanten. Aus dem Englischen von Andreas Bredenfeld. Leckere Gerichte aus der ganzen Welt bringen Menschen zum Feiern und Geschichtenerzählen zusammen.
Jeder liebt es, mit der Familie zu essen und zu feiern ... selbst die ganz Kleinen! So schmeckt die Welt macht sich auf die Reise, um Gerichte, Traditionen, Tischkulturen und Festlichkeiten aus aller Welt zu erkunden. Von Ägypten geht es nach Deutschland, von China nach Amerika. Was kommt eigentlich zu Thanksgiving, dem amerikanischen Erntedankfest, auf den Tisch? Wie schlemmen die Franzosen an ihrem Nationalfeiertag? Was gibt es an Heiligabend in Deutschland, zum Kirschblütenfest in Japan oder beim chinesischen Neujahrsfest zu essen? Und wie bereiten die Briten ihren Festtagsbraten zu? Jede Festlichkeit wird mit vielen Informationen zu traditionellen, landestypischen Speisen vorgestellt und jedes Kapitel wird durch eine Landkarte eingeleitet. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass die beliebtesten ägyptischen Süßigkeiten aus Sesam gemacht sind? Und wer weiß schon, warum Baguette so lang und dünn ist?
Essen ist etwas, das alle Menschen und Kulturen verbindet. Mit Wissenswertem aus 20 Ländern verbindet So schmeckt die Welt das Thema mit Erdkunde und Geschichte und macht so nicht nur Appetit, sondern vor allem Lust, die Welt mitsamt ihren Traditionen kennenzulernen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 02.08.2019
Rezensent Stefan Fischer scheint nicht allzu begeistert von Beth Walronds kulinarischer Weltreise für Jugendliche. Unterteilt nach Kontinenten präsentiert die Illustratorin und Autorin in Bild und Text zahlreiche Speisen, Hauptnahrungsmittel und Feste verschiedener Nationen. Dass es natürlich wichtig ist, vor allem junge Menschen so im wahrsten Sinne des Wortes "über den Tellerrand" blicken zu lassen, erkennt der Rezensent an, aber Walronds Aufbereitung bleibt seiner Meinung nach oberflächlich. Zwar gibt es in dem Buch einiges zu sehen, so Fischer, aber viel davon sei auch klischeebeladen, und die Anekdoten, die Walrond ihren Bildern beifügt, wenig informativ. Auch die "stilisierten und ironisierten" Illustrationen gefallen dem Rezensenten nicht - wie eine jamaikanische Akee-Frucht denn nun "tatsächlich" aussieht, erfährt er zu seinem Bedauern nicht. Am Ende bleibt es bei "ein paar Eindrücken", so der Rezensent.
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