Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf. Durchgehend farbig illustriert. Bette Westera und Sylvia Weve antworten auf philosophische Fragen, die sich Kinder ganz von alleine stellen, mit der Klugheit der erfahrenen Schriftstellerin und Künstlerin, die nie völlig aufgehört haben, das Kind in sich selbst zu bewahren. Ihre Antworten geben sie in Gedichtform und in Bildern.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 27.11.2019
Sylvia Schwab lobt den lebendigen Reiz der Kombination aus Reim und Bild in Bette Westeras und Sylvia Weves Buch mit lauter witzigen und klugen Kinderfragen, nach dem Wechsel von Tag und Nacht etwa, und möglichen poetischen Antworten. Bild und Gedicht gehen laut Schwab eine reizvolle Paarung ein, entwickeln kleine Geschichten oder eröffnen neue Perspektiven zum Thema Raum und Zeit. Die mal abstrakten, mal konkreten Illustrationen nehmen die Motive der Gedichte auf, erklärt Schwab, und verwandeln sie weiter. Ein Buch nicht nur für Kinder, findet sie.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.11.2019
Rezensent Nico Bleutge hält Bette Westeras Gedichtbuch für Kinder weitgehend gelungen. Ergänzt durch Illustrationen von Sylvia Weve beschäftigt sich die renommierte niederländische Kinderbuchautorin hier in Gedichtform mit ganz alltäglichen Dingen wie Pfannkuchen, aber auch mit Themen wie Zeit oder Trauer. Dass es sich dabei um ein "Buch der Fragen" und der Neugier handle, passt gut zur Offenheit der lyrischen Form, findet Bleutge. Er lobt, dass die Gedichte ganz beiläufig über Sprache und über große Themen nachdenken, ohne dabei zu didaktisch zu geraten, und verweist auf die fantasievollen, wenn auch bisweilen "unheimlichen" Illustrationen von Weve. Besonders erfreuen den Rezensenten diejenigen Gedichte, die zu Miniaturen "verdichtet" seien. Nur die grundsätzlich "bildstarke" Übersetzung von Rolf Erdorf gerate stellenweise etwas holprig, meint Bleutge, und die Verse manchmal zu stark auf eine Pointe hin ausgerichtet. Aufhören zu lesen möchte man aber keinesfalls, schließt er.
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