Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 25.08.2004
Schweizer Künstler, weiß Ulf Erdmann Ziegler, "gehen sehr spezielle Wege und pflegen ihr Werke bis zum Feinschliff". So auch Balthasar Burkhard, dessen fotografische Arbeiten uns der Rezensent als eine Form der "Abwendung oder Introspektion" erklärt. Dabei interessiere Burkhard nicht der, sondern "das Moment der Wandlung in einem ruhenden Objekt". In den Naturstudien und Tierporträts findet der Rezensent dieses Moment auch sehr gut eingefangen, allein die ebenfalls in diesem Band enthaltenen frontalen Künstlerporträts stören ihn. Schließlich weist Ziegler noch auf die Schwärzen in Burkhards Fotografie hin: "Sie zieht an gegen den Sog des guten Geschmacks."
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Caroline Blackwood: Das Schicksal von Mary Rose Aus dem Englischen von Claudia Voit. Caroline Blackwood, Erbin des Guinness Vermögens und schillernde Figur der Londoner Bohème, hat aus ihrer Herkunft und ihrem Leben keine… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Anne Carson: Rot Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Utler. Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt…