Ein berührendes Buch über die wahre Geschichte eines jüdischen Mädchens im Zweiten Weltkrieg, das sich jahrelang vor den Nazis verstecken musste und - dank der Hilfe von Freunden, aber auch von völlig Fremden - überlebte. Es ist ein Buch, das vom Grauen einer vergangenen Zeit erzählt, aber auch von Solidarität, Freundschaft und Mut - und damit den Bogen zur heutigen Zeit schlägt, zu den Bemühungen um Frieden und Toleranz in unserer Gesellschaft.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.03.2017
Eva-Elisabeth Fischer staunt, wie selbstverständlich Brigitta Behr das Grauen des Holocaust Kindern ab 10 zumutet. Die authentische Geschichte der Jüdin Susi vermag Behr laut Fischer anschaulich in Wort und Bild zu erzählen. Was es heißt, ausgegrenzt und bedroht zu werden, illustriert Behr in einem angemessenen Ton und ohne Schwarz-Weiß-Malerei, so Fischer. Die Mechanismen der NS-Propaganda werden auf die Art für die Rezensentin sichtbar. Die Mischung aus Text, Zeichnung und dokumentarischen Fotos vermittelt Zeit- und Familiengeschichte auf prägnante Weise, erklärt Fischer.
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