Motivierte Mitarbeiter verhelfen einer Unternehmung zu einem strategischen Wettbewerbsvorteil. "Managing Motivation" beschäftigt sich mit der "richtigen" Kombination von Maßnahmen, die eine hohe Motivation erzeugen sollen. Insbesondere wird gezeigt, dass der Trend zu mehr Entlohnung aufgrund individueller und spezifischer Leistung oft kontraproduktiv ist. Motivierung mittels "pay for performance" verfehlt oft die gewünschte Wirkung und kann gar einen Teil der Motivation zerstören. Die Autoren diskutieren anhand von umfassenden Untersuchungen und Fallstudien, welche Stolpersteine beim Management von Motivation zu beachten sind, und welche Maßnahmen zu einer nachhaltigen Motivation von Mitarbeitern führen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 12.01.2001
Die Rezensenten Norbert Thom und Adrian Ritz loben vor allem den wissenschaftlichen Anspruch des Buchs, das trotzdem- zumindest für Führungskräfte - "gut lesbar" sei. Der Leser erfährt, dass es hier vor allem um die Frage geht, welche Faktoren die Mitarbeiter zu höherer Leistung motivieren. Sind es etwa Aktienoptionen, Prämien oder doch eher die `Soft Factors` wie "Partizipation, Kommunikation und Vertrauen"? Was führt zu einer Abnahme der Leistungsbereitschaft? Die Rezensenten weisen darauf hin, dass die Autoren hier auch auf die Zusammenhänge von Mitarbeitermotivation und "aktuellen Ansätzen aus der Strategieforschung" eingehen und welche oft schwer zu fassenden Parameter die Stärken eines Unternehmens aus Sicht der Mitarbeiter ausmachen. Besonders heben sie an diesem Band hervor, dass auch auf den Zusammenhang zwischen Prämien und Verbesserungsvorschlägen der Mitarbeiter eingegangen wird und dass hier theoretische Fragestellungen durch empirische Analysen am Beispiel der "ING Barings" und der "SAP AG" vertieft werden. Insgesamt ein "wertvoller neuer Beitrag", lautet das Fazit der Rezensenten, die auch die Anschaulichkeit der Darstellungen hervorheben.
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