Er hat sich bis nach Los Angeles durchgeschlagen, wo ein Teil seiner Familie lebt. Doch hier ist er ein Illegaler und muss ständig mit der Angst leben, von der Migrationspolizei entdeckt zu werden. Da passiert es: Seine Mutter und seine Tante werden aufgegriffen und abgeschoben! Luca steht vor der Entscheidung, in Amerika zu bleiben oder seiner Mutter zu folgen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.08.2007
Birgitt von Maltzahn lobt diesen Jugendroman um eine abenteuerliche Flucht des 15-jährigen Luca aus Mexiko in die USA als gleichermaßen spannend und aktuell. Sie findet, dass die Autorin Carolin Philipps eindrücklich die Situation mexikanischer Illegaler zu schildern weiß. Deutlich werde, wie eng bittere Armut und amerikanischer Wohlstand nebeneinander existieren, so die Rezensentin berührt. Ein aktuelles und drängendes Thema, betont Maltzahn, die es nur merkwürdig findet, dass Philipps ihre Geschichte in der Vergangenheit spielen lässt und somit dem unbedarften Leser suggeriert, es handele sich um längst überwundene Zustände. Dadurch mindert die Autorin unnötig die "Brisanz" dieses brandaktuellen Themas, findet die Rezensentin.
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