Celestino Piatti

Alles, was ich male, hat Augen

Everything I Paint Has Eyes
Cover: Alles, was ich male, hat Augen
dtv, München 2021
ISBN 9783856169503
Gebunden, 384 Seiten, 59,00 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Claudio Miozzari und Barbara Piatti. Der Schweizer Grafiker und Illustrator Celestino Piatti (1922-2007) gestaltete über 500 Plakate und mehr als 6.000 Buchcover, vor allem für den Verlag dtv. Seine Grafik der Emotionen und der Fantasie prägte das visuelle Gedächtnis mehrerer Generationen und ist bis heute lebendig. Anhand einer Fülle von ikonischen Werken und bisher unveröffentlichten Fundstücken aus dem Privatarchiv der Familie wird die Geschichte eines Gestalters erzählt, der von seinem Beruf besessen war. Das Buch zeichnet Piattis grafisch-künstlerischen Werdegang nach und stellt die ausserordentliche Vielfalt seines Schaffens vor. Einzelne Werke werden von Wegbegleitern Piattis und Grafikexpertinnen der Gegenwart kommentiert und kontextualisiert. Mit Beiträgen von Philipp Kaiser, Jens Müller, Jacques Piccard, Annemarie Montheil, Jochen Overbeck, Raffael Dörig, Christine Lötscher, Sven Behrisch u.a.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.01.2022

Rezensent Tilman Spreckelsen freut sich über diesen großformatigen Prachtband, der zum hundertsten Geburtstag des Schweizer Grafikers Celestino Piatti erschienen ist. Begeistert blättert er in Piattis umfangreichem Werk, betrachtet frühe Plakatentwürfe und späte dtv-Cover und rückt dem Künstler dabei noch ein Stück näher. Denn der von Claudio Miozzari und Piattis Tochter Barbara herausgegebene Band zeigt ihm nicht nur Arbeitsweise und Witz des Grafikers, sondern auch dessen "moralischen Kompass": Piatti entwarf Werbeplakate für und gegen Alkohol und Zigaretten, arbeitete aber auch für Spendenorganisationen oder gegen eine Politik, die ihm widerstrebte. Natürlich nehmen Piattis berühmte dtv-Cover einen Großteil des Bandes ein, informiert der Rezensent, der sofort den typischen Strich und Piattis "Sorgfalt" wiedererkennt. Beiträge, unter anderem von dem Kunstkritiker Sven Behrisch, dem Designer Jens Müller oder von Andreas Platthaus, runden den Band für Spreckelsen ab.
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