Was macht man, wenn plötzlich eine Leiche vor der Tür liegt, und jeder hält es für einen Fastnachtsscherz? Verena Werner wird ausgerechnet am Rosenmontag in Mainz mit diesem Problem konfrontiert. Als ein Freund unter Verdacht gerät, versucht sie selbst, das Rätsel zu lösen. Doch bei ihren Nachforschungen stellt sie fest, dass sowohl hinter den "Fassaden" ihrer Freunde als auch hinter den Fassaden der Stadt Mainz so manches Unerwartete lauert. Sie muss alle Unterstützung mobilisieren, um ihrem Freund zu helfen: Kater Kasimir, ein Bruce-Willis-Double, die Mainzelmännchen, eine spanische Putzfrau mit Mainzer Akzent, ihre Verführungskünste, zwei Malerinnen und ihren ganzen Mut. Als sie schließlich die Wahrheit erkennt, hat sich ihr ganzes Leben verändert.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 02.05.2002
Das erste in einer als Reihe von "Mainz-Krimis" angekündigten Büchern überzeugt den mit "sy" kürzelnden Rezensenten ganz und gar nicht. Es sei weder "ein Ausbund an Originalität" noch eine "stilistische Großtat", wird salopp festgehalten. Aber um auf einer langen Zugfahrt die Langeweile zu vertreiben, dafür tauge Ewalds Krimi allemal, wird abschließend eingeräumt.
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