Was macht man, wenn plötzlich eine Leiche vor der Tür liegt, und jeder hält es für einen Fastnachtsscherz? Verena Werner wird ausgerechnet am Rosenmontag in Mainz mit diesem Problem konfrontiert. Als ein Freund unter Verdacht gerät, versucht sie selbst, das Rätsel zu lösen. Doch bei ihren Nachforschungen stellt sie fest, dass sowohl hinter den "Fassaden" ihrer Freunde als auch hinter den Fassaden der Stadt Mainz so manches Unerwartete lauert. Sie muss alle Unterstützung mobilisieren, um ihrem Freund zu helfen: Kater Kasimir, ein Bruce-Willis-Double, die Mainzelmännchen, eine spanische Putzfrau mit Mainzer Akzent, ihre Verführungskünste, zwei Malerinnen und ihren ganzen Mut. Als sie schließlich die Wahrheit erkennt, hat sich ihr ganzes Leben verändert.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 02.05.2002
Das erste in einer als Reihe von "Mainz-Krimis" angekündigten Büchern überzeugt den mit "sy" kürzelnden Rezensenten ganz und gar nicht. Es sei weder "ein Ausbund an Originalität" noch eine "stilistische Großtat", wird salopp festgehalten. Aber um auf einer langen Zugfahrt die Langeweile zu vertreiben, dafür tauge Ewalds Krimi allemal, wird abschließend eingeräumt.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…