Affe, Katze, Fuchs, Bär, Elefant, Walross und sogar ein Krebs - wer dieses Buch aufschlägt, befindet sich mitten in einem ungewöhnlichen Zoo: Pablo Picasso schenkte ihm eine Katze, Oskar Kokoschka einen Affen, Albrecht Dürer steuerte ein Walross bei, und der Krebs ist von Vincent van Gogh. Spannend ist, dass von jedem Tier jeweils zwei Exemplare vorgestellt werden, die von unterschiedlichen Künstlern und aus verschiedenen Epochen stammen - so kann man nach Lust und Laune vergleichen!
"Rätselhaft, verzaubernd" und "ganz besonders" findet Rezensentin Susanne Meyer dieses Kinderbuch über Tiere in der Kunst, das aus ihrer Sicht eindeutig "jenseits des Kinderzimmerhasens" angesiedelt. Das Buch demonstriere gestalterische und auch sonst fantastische Vielfalt. Insgesamt 37 Tiere würden in jeweils zwei Beispielen auf einer Doppelseite als Kunstwerke vorgestellt. Die Beschriftung sei lakonisch, im Anhang werde es dann ausführlicher. Was sei am "Seidenstickgarnwarzenschwein" Schwein und am "Elefantensarg" Elefant? Das Buch ist für Meyer eine Übung über aufregende Pluralität der Formen und Kindern unbedingt zumutbar.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…