Aus dem Französischen von Harald Ehrhardt. Mit zeitgenössischen Illustrationen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.10.2001
Volker Breidecker hat uns nicht viel mitzuteilen über dieses Buch. Nur, dass der Untertitel "etwas irreführend" sei, weil das vom Autor "nach allen Regeln der historisch-philologischen Quellenkritik" erkundete Phänomen eben doch ein "weitaus spezifischeres und komplexeres" sei. Worum geht's also? Um die dankenswerte Rekonstruktion eines "Stammbaums" mittelalterlicher Gespensterdemographie (dankenswert deshalb, weil Dämonen, wie der Rezensent weiß, in den verschiedensten Geschichten, Legenden, Mythen figurieren). Und hätte Breidecker es nicht für nötig befunden, den armen Osama bin Laden auch noch in diesen Kontext zu zerren, wir wüssten womöglich noch mehr darüber.
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