Campus Verlag, Frankfurt am Main 2026
ISBN
9783593521855 Gebunden, 264 Seiten, 26,00
EUR
Klappentext
"Heizungshammer", "Verbotskultur", "Dunkelflaute" - die Energiewende zerreißt Familien und Freundeskreise, spaltet Gesellschaft und Wirtschaft. Wie lange bleibt unsere Zukunft noch planbar? Was wird aus meinem Eigenheim, wenn die nächste Krise kommt? Wer wird am Ende wirklich zahlen müssen? Rast Deutschland sehenden Auges in den Abgrund? Die brutale Realität: Das 1,5-Grad-Ziel ist Geschichte, Ressourcenkriege verwüsten bereits ganze Kontinente. In ihrem neuen Buch konfrontiert Claudia Kemfert uns mit den heute neu gestellten klimapolitischen Fragen und deckt auf, wo Mythen gefährliche Realitäten verschleiern. Sie zeigt, welche Technologien noch funktionieren könnten und wie der Gasausstieg Deutschland zum Technologie-Weltmarktführer macht - wenn uns die Zeit bleibt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.04.2026
Der Iran-Krieg macht dieses Buch leider sehr aktuell, seufzt Rezensent Thomas Hummel: Claudia Kemfert kümmert sich am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung um die Abteilung für Energie, Verkehr und Umwelt und setzt sich für die Abkehr von fossilen Brennstoffen ein. In Interviews tritt sie energisch und entschlossen auf, erfahren wir, aus dem rechten Spektrum erfährt sie immer wieder Anfeindungen, da sie mit vielen Fakten aufwartet, die die Notwendigkeit einer konsequenten Wende der Energiepolitik bezeugen. So stellt sie in ihrem Buch beispielsweise Technologien vor, mit denen Wind- und Sonnenenergie gespeichert werden können, zeigt aber auch, dass der Begriff "Technologieoffenheit" oft zweckentfremdet wird, um den nötigen Wandel zu blockieren, wie Hummel schildert. Die Hetze gegen Robert Habeck beschreibt sie als "orche strierte Desinformationskampagne", erklärt der Kritiker, der beeindruckt ist von dieser Autorin, die sich nicht einschüchtern lässt.
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