Der vorliegende vierte Band überblickt die deutschsprachige Mystik im Zeitraum von 1300-1500, einer welt- und kirchenpolitisch spannungs- und krisenreichen Zeit. Es entsteht ein Reichtum an mystischer Innerlichkeit, die ihren Ausdruck in einem breiten literarischen Schaffen findet: Große Mystiker wie Meister Eckhart, Heinrich Seuse und Johannes Tauler prägen das Gesicht deutscher, ja der gesamten westlichen Mystik. Neue Bewegungen wie die "Gottesfreunde" sowie zahlreiche spirituelle Schriften fördern die Verbreitung dieses mystischen Weges. Der Universalgelehrte Kardinal Nikolaus Cusanus verschafft der mystischen Theologie auch im Bereich von Wissenschaft und Philosophie Ansehen. Mit seinen inhaltlich komplexen und thematisch umfangreichen Werken endet das bedeutende mystische Schrifttum im ausgehenden 15. Jahrhundert.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…