Der vorliegende vierte Band überblickt die deutschsprachige Mystik im Zeitraum von 1300-1500, einer welt- und kirchenpolitisch spannungs- und krisenreichen Zeit. Es entsteht ein Reichtum an mystischer Innerlichkeit, die ihren Ausdruck in einem breiten literarischen Schaffen findet: Große Mystiker wie Meister Eckhart, Heinrich Seuse und Johannes Tauler prägen das Gesicht deutscher, ja der gesamten westlichen Mystik. Neue Bewegungen wie die "Gottesfreunde" sowie zahlreiche spirituelle Schriften fördern die Verbreitung dieses mystischen Weges. Der Universalgelehrte Kardinal Nikolaus Cusanus verschafft der mystischen Theologie auch im Bereich von Wissenschaft und Philosophie Ansehen. Mit seinen inhaltlich komplexen und thematisch umfangreichen Werken endet das bedeutende mystische Schrifttum im ausgehenden 15. Jahrhundert.
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