Violetta lernte wie ihre Brüder das Ritterhandwerk. Violetta Spinnenbein, nannten ihre Brüder sie. Doch Violetta trainierte auf ihre Weise und war bald besser als ihre Brüder. Zu ihrem 16. Geburtstag fiel ihrem Vater auch nichts besseres ein, als ein Turnier zu veranstalten, und Violetta sollte der Hauptpreis sein! Aber da hat der Vater nicht mit Violettas Schläue und Stärke gerechnet...
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 04.10.2001
Auf den ersten Blick, schreibt Hella Kemper, mutet das Märchen von der Königstochter Violetta, die sich den Plänen des Vaters und der älteren Brüder widersetzt, sich wie ein Junge aufführt, reitet, ficht und kämpft und als Ritter Namenlos durch die Lande zieht, etwas altmodisch an. Und doch ist es der Hamburgerin Cornelia Funke, dieses "uralte Märchen" überzeugend und humorvoll zu erzählen. Herausgekommen ist eine Bildungs- und Emanzipationsgeschichte mit romantischem Flair, findet Kemper. Kerstin Meyer habe die Geschichte unspektakulär illustriert. Das meint die Rezensentin nicht negativ. Die Stärke von Meyers Bildern liege vielmehr in den Details, wie den tanzenden Apfelblüten, einer Fischschuppen-Ritterrüstung und den fast comic-haft gemalten Gesichtern.
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