Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.06.2000
Patrick Bahners scheint sich bei der Lektüre dieses Buches gut amüsiert zu haben, denn er bescheinigt den beiden Autoren, sie seien "im Sprücheklopfen Genies vom Möllemannformat" und ihre Pointen träfen "punktgenau". Allerdings sei die pädagogische Absicht dieses Weinkurses wohl nur Tarnung, denn die dort angebotenen Übungen seien "wenig zweckmäßig", so der Rezensent belustigt. Die Urteile der Brüder Lange vermittelten rauschhafte Erlebnisse, wobei ihre negativen Wertungen von Weinen erheblich mehr "sprachliche Energie" hätten als die etwas poetisch geratenen positiven, so der erheiterte Rezensent abschließend.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in…