Dieses Buch erzählt die Geschichte eines Jungen aus Kloten, der durch eine Familientragödie als Vierzehnjähriger Vollwaise wurde und sich zu einer der wortmächtigsten Figuren der Schweiz hochkämpfte, von dem langjährige Weggefährten überzeugt sind, dass er nicht nur die SVP stärkte, sondern mit seinen Auftritten im deutschen Fernsehen mitgeholfen hat, den Boden zu legen für den Aufstieg der AfD: Roger Köppel, Journalist, Verleger der "Weltwoche" und SVP-Nationalrat.
Für diese nicht autorisierte Biografie führte der Reporter Daniel Ryser hunderte Stunden Interviews mit früheren und heutigen Vertrauten, von ehemaligen Schulfreunden über Wegbegleiter aus der Medienszene bis zum Tessiner Milliardär und Financier Tito Tettamanti - und selbstverständlich mit Roger Köppel selbst.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 29.10.2018
Reinhard Gaier gefällt Daniel Rysers Buch über den rechtskonservativen Schweizer Blatt- und Krawallmacher Roger Köppel. Das Chamäleonhafte bei Köppel bildet der Autor für Gaier treffend ab, indem er authentische Einschätzungen von Zeitgenossen liefert. Die Vielzahl der von Ryser geführten Gespräche über zwei Jahre lassen laut Gaier Freund und Feind zu Wort kommen. Etwas mehr Ordnung im Buch hätte sich der Rezensent vorstellen können, doch die Kontextualisierungen des Autors eröffnen ihm Hintergründe und sind fair, findet er. Ein lesenswertes Tatsachenmosaik, so Gaier.
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