Marseille, Frankreichs "Tor zum Mittelmeer", ist im Jahr 2013 Kulturhauptstadt Europas. Von griechischen Seefahrern um 600 v. Chr. gegründet, ist die coolere Schwester von Paris eine Einwandererstadt, ein Sehnsuchtsort bis heute: lebendig und widersprüchlich, ein bisschen wild und eigentümlich zeitgenössisch.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.04.2013
All die Orte, von denen die insgesamt 21 in diesem etwas anderen Reiseführer versammelten Stimmen von George Brassens über Jean-Claude Izzo bis zu dem aus Algerien stammenden Autor Kateb Yacine auszugsweise erzählen, gibt es wirklich. Lena Bopp jedenfalls hat sie in Marseille wiedergefunden. So erscheint ihr die kleine Sammlung als adäquater Begleiter für den Marseille-Besucher. Nicht zuletzt, da der Herausgeber Daniel Winkler bei seiner Auswahl auf allzu bekannte Gewährsleute, wie Marcel Pagnol, verzichtet. Für Bopp ein klares Qualitätsmerkmal.
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