Aus dem Englischen von Gerlinde Schermer-Rauwolf und Robert A. Weiß. Dava Sobel erzählt die Geschichte der berühmtesten Frau der Wissenschaft - und die der Frauen, die in ihrem Labor ausgebildet wurden. Nach dem Tod ihres Mannes übernahm Marie Curie seine Professur an der Sorbonne, zog zwei Töchter groß, brachte im Ersten Weltkrieg ein Röntgengerät an die Front und inspirierte Generationen von Frauen, Wissenschaft als Lebensweg zu wählen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.11.2025
Rezensentin Manuela Lenzen erkennt einen kleinen Etikettenschwindel im Buch der Wissenschaftsredakteurin Dava Sobel. Eigentlich wollte die Autorin doch über Marie Curies Pariser Mitarbeiterinnen schreiben. Was die Autorin tatsächlich vorlegt, ist laut Lenzen aber eine materialreiche, gut lesbare Biografie über Curie selbst. Die Frauen, denen Curie den steinigen Weg in die von Männern dominierte Wissenschaft ihrer Zeit ebnete, bleiben im Band leider blass, findet Lenzen, auch wenn die Kapitel im Buch ihre Namen tragen. Nur Curies Schwestern und Harriet Brooks bekommen etwas mehr Plastizität, ergänzt sie. Ansonsten geht es um Curies zähen Aufstieg in einer Männerwelt und um ihre Arbeit mit radioaktiven Substanzen, erklärt Lenzen.
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