Aus dem Englischen von Karoline Zawistowska. In der Natur, zu Lande und zu Wasser, existieren Geschöpfe, die uns Menschen in vielerlei Hinsicht das Wasser reichen können. Im Gegensatz zum Menschen wandeln sie das Klima nicht, verursachen in der Folge weder Tsunamis noch Dürreperioden. Keines dieser Mitgeschöpfe behauptet, die Erde oder auch nur einen Teil davon zu besitzen. Der bedingungslose Besitzanspruch, wie ihn moderne Gesellschaften kennen und durchsetzen, führt zum Ungleichgewicht - ja zur ökologischen Ungerechtigkeit. Ein Plädoyer für einen gerechten Umgang mit der Natur.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.11.2018
Christian Schwägerl findet das Buch des Umweltexperten und Rechtsgelehrten David Boyd anregend und wichtig. Ein Buch für alle Klima- und Umweltbewegten, meint er, das zwar die rechtlichen Grundlagen seines Themas nicht tief genug ausmisst und Resultate des Naturrechts nicht ausreichend darstellt, das allerdings Pioniertaten in diesem Bereich, etwa in Neuseeland oder Ecuador, sowie damit einhergehende Konflikte spannend und lehrreich schildert und eine Rechtsordnung in Frage stellt, die Natur als beliebig verfügbare Ansammlung von Dingen begreift.
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