Konkret und anschaulich!
Trump, Populismus, Luxus- und Konsumwahn, Ressourcenverschwendung - die ökologische Transformation befindet sich in der Krise. Kann der Umbau zu einer sozial und ökologisch gerechten Welt noch gelingen? Ja, sagen Uwe Schneidewind und das Team vom Wuppertal Institut. Was es dafür braucht, ist 'Zukunftskunst'. Damit ist die Fähigkeit gemeint, kulturellen Wandel, kluge Politik, neues Wirtschaften und innovative Technologien miteinander zu verbinden. So werden Energie- und Mobilitätswende, die Ernährungswende oder der nachhaltige Wandel in unseren Städten möglich.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 15.10.2018
Felix Ekardt erfährt bei Uwe Schneidewind und seinen Mitarbeitern vom Wuppertal-Institut, wie Nachhaltigkeit gelingen kann. Von der Schilderung der Bedrohungslage über die Analyse von Energie, Ernährung, Mobilität und die Betrachtung der Akteure wie Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft führt die Lektüre Ekardt zur Kernthese des Bandes, wonach mehr Genügsamkeit und moralische Ideale nötig seien, aber auch die Reform des Kapitalismus. Ekardts Kritik richtet sich gegen die vagen Nachhaltigkeitsziele, die die Autoren voraussetzen. Dass die Glücksforschung im Band nicht vorkommt, findet er in diesem Kontext bedauerlich. Ebenso scheint ihm eine stärkere historische Einordnung des Nachhaltigkeitsdiskurses im Buch zu fehlen.
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