Aus dem Italienischen von Cornelia Panzacchi. Mit Illustrationen von Bruno Iacopo. Kinder an die Macht! Kinderbuch über einen Sommer, der alles verändert. In einer geheimen Hütte mitten im Olivenhain schmieden Paolo und seine Freunde einen Plan: Sie wollen einen eigenen Staat gründen. Ein Reich, in dem kein Erwachsener bestimmen darf. Begeistert entwerfen sie Gesetze und schaffen ihre eigene Währung. Immer mehr Kinder schließen sich ihnen an. Doch im Ort gibt es einen Mann, dem das überhaupt nicht gefällt. Und dieser Mann könnte ihnen schon bald gefährlich werden …
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.12.2021
Rezensent Siggi Seuss bedauert, dass Davide Morosinottos neues Jugendbuch nicht die "erzählerische Dichte" seiner früheren Bücher erreicht. Anderenfalls hätte ihm die Geschichte um einen 13-jährigen Jungen, der mit seinen Freunden in der Wärme Süditaliens einen autonomen Kinderstaat begründet, noch besser gefallen. Die Abenteuerlust der Kinder und das sich spannungsreich daraus entwickelnde "politische Lehrstück" fängt der Autor dennoch gut ein, findet Seuss. Die Figuren wirken allerdings leider unfertig und tragen ihre Eigenschaften wie zu große Kleider am Leib, kritisiert der Rezensent.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…