Dirk Maxeiner und Michael Miersch blicken hinter die Kulissen des Booms: Ist Biokost wirklich gesünder? Was können wir kaufen, wenn wir uns gesund ernähren und sozial und ökologisch verantwortlich handeln wollen? Und wo wird unser Essen in Zukunft herkommen? Jeder will gesund leben und dass die Lebensmittel verträglich für die Umwelt sind. Dirk Maxeiner und Michael Miersch sagen: Machen wir uns nichts vor. Zum Beispiel gibt es keinen Nachweis, dass Biokost gesünder ist als konventionelle Lebensmittel. Und für die Umwelt ist Biolandwirtschaft die schlechteste Alternative: Würden alle Bauern auf "bio" umstellen, wäre dies das Ende der letzten Naturgebiete.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.05.2008
Als Wegweiser durch den Lebensmitteldschungel nimmt Rezensentin Anne Bogdanski das Buch gern her. Sie schätzt den kritischen und differenzierenden Blick der beiden Autoren bei der Erörterung wichtiger Daten in Sachen Umwelt- und Tierschutz. Was ihr die Reportagen, Expertengespräche und Fachtexte in Sachen Biolandbau offenbaren, erscheint ihr allerdings eher finster. Schade findet sie, dass der Band die Gentechnik allzu einseitig befürwortet und die sozioökonomischen Aspekte, insbesondere abseits der Industrienationen, zu kurz kommen. Für die Frage, ob Bio oder nicht, seien diese oft entscheidend.
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