Mit zahlreichen Schwarzweiß- und farbigen Abbildungen. Sie sind hoheitsvoll und kicherig, großherzig und rachsüchtig, weise und albern; sie tragen hohe spitze Hüte oder Moosjäckchen, erfüllen drei Wünsche und verfluchen nach Herzenslust; sie tanzen für ihr Leben gern, gehen meisterhaft mit Pfeil und Bogen um und lieben Nektar; sie wohnen in Hügeln, Quellen, Blumen, der Anderswelt - und neuerdings verstärkt im Internet. Seit Jahrhunderten schon bezaubern Feen und Elfen uns Menschen - aber wissen wir eigentlich, wer sie "wirklich" sind? Ja, wissen wir, ob sie "überhaupt" wirklich sind? Diesen und zahllosen anderen Fragen zu Wesen und Wirken des "kleinen Volkes" gehen Ditte und Giovanni Bandini nach und erzählen dabei eine Fülle von alten und neuen Geschichten, Sagen und Augenzeugenberichten.
Natürlich ist dieses Elfenlexikon kein Ort der wissenschaftlich überprüfbaren Fakten, gibt Rezensent Wolfgang Müller gerne zu, doch es ist ganz sicher ein "munteres, beschwingtes Elfenbrevier für laue Sommernächte", das mit einer Fülle von Anekdoten, Legenden und Gerüchten aufwarten kann. Feen und Elfen aus aller Herren Ländern kommen bei Ditte und Giovanni Bandini zusammen, sogar die noch junge Spezies der "Digitalelfen" - allesamt mit präzisen Quellenangaben, wie der Rezensent lobend bemerkt. Nur eine Winzigkeit hat er an dem "Buch der Elfen und Feen" auszusetzen: Die sechzehn Farbabbildungen kranken an einer "etwas traditionell-konventionellen bis zuweilen unerträglich kitschigen" Ästhetik. Denn der Rezensent ist sich sicher: Die Elfen und Feen hätten gewiss nichts gegen ein bisschen gestalterische Moderne gehabt.
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