Aus dem Englischen von Gottfried Röckelein. In einer amerikanischen Kleinstadt bricht der Schrecken aus. Nachdem Bürgermeister Kunkel eine Rakete vom Typ Stinger in den Botanischen Garten gefeuert und dafür seine Strafe empfangen hat, ist in dem Ort der Frieden dahin. Ich-Erzähler Pete Robinson, Schullehrer, Amateurhistoriker mit Spezialgebiet 'Vernehmungspraktiken der Inquisition' und Ehemann der erotisch eher unkomplizierten Meredith, bewirbt sich um die Bürgermeisternachfolge. Robinson wird dabei mit unterschiedlichsten Pflichten und Ansprüchen konfrontiert, und es geschehen Dinge, die weder Meredith noch die Bürgerschaft amüsieren.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.11.2015
Für Tobias Lehmkuhl geht es in Donald Antrims Werken mehr um eine krankende, zwanghafte Gesellschaft als um gestörte Einzelfiguren. Besonders starke Bilder für diese Haltung finde der Autor in seinem Roman "Wählt Mr. Robinson für eine bessere Welt". Der Rezensent entdeckt hier "fantastische Verschiebungen" - wobei diese Zuschreibung weniger Wertung als Beschreibung des offenbar recht surrealen Geschehens in einer Kleinstadt ist, in der man sich mit martialischen Sicherheitsvorkehrungen voreinander verschanzt. Lehren könne man aus Antrims Geschichten zwar nicht ziehen, schreibt Lehmkuhl, Trost verspreche aber wenigstens der "scharfe Witz" des Autors, der sich auch hier in einer "bitteren Pointe" manifestiere.
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