Paul Auster, Sam Messer

Die Geschichte meiner Schreibmaschine

Cover: Die Geschichte meiner Schreibmaschine
Rowohlt Verlag, Reinbek 2005
ISBN 9783498000653
Gebunden, 80 Seiten, 16,90 EUR

Klappentext

Mit zahlreichen, meist farbigen Abbildungen. Aus dem Amerikanischen von Werner Schmitz. Dies ist die Geschichte vielfältiger Beziehungen: Zwischen einem Schriftsteller und einem Maler. Zwischen einem Schriftsteller und seiner Schreibmaschine. Zwischen einem Maler und seiner Besessenheit von dieser Schreibmaschine. Dies ist auch das Ergebnis einer Zusammenarbeit: entstanden aus Paul Austers Geschichte seiner 25 Jahre alten mechanischen Olympia und Sam Messers willkommenem, aber ziemlich beunruhigendem Auftritt in dieser Geschichte. Auf Austers Olympia entstanden alle seine Texte seit 1974. Messers kraftvolle, eindringliche Zeichnungen und Ölbilder sowohl des Autors als auch seiner Schreibmaschine haben, wie Auster schreibt, ein "eigentlich unbelebtes Objekt in ein beseeltes Wesen mit fühlbarer Präsenz verwandelt".

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 13.10.2005

Jürgen Brocan ist durchaus angetan von Paul Austers Geschichte seiner Schreibmaschine, einem "hübschen Cappriccio", das auf "beglückend anmutige und entspannte Weise" von der Beziehung berichtet, die der New Yorker Schriftsteller seit seiner Rückkehr aus Paris 1974 - damals noch unbekannt und mittellos - zu seiner "Olympia" unterhält. Der einst dem neo-expressionist movement zuzurechnende Maler Sam Messer steuert zu dem Band Porträts bei, die er im Laufe der Jahre von Auster und seinem Arbeitswerkzeug angefertigt hat. Vor allem inspiriert den Rezensenten die Leichtfüßigkeit des Textes, der zwar die Auster-typischen Spiegelungen und Abgründigkeiten sowohl aufweist als auch provoziert - "Wer schreibt wen? Spielt Auster mit den Worten, oder treiben die Worte ihr Spiel mit ihm?" -, sich dabei jedoch des üblichen Zu-Tode-Grübelns enthält.
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