Mit einem Vorwort von Helmut Schmidt. 25 Jahre lang war Peter Schulz im Hamburger Rathaus tätig. Als SPD-Abgeordneter der Bürgerschaft von 1961 an, als Justiz- und als Bildungssenator, als Erster Bürgermeister und zuletzt als Präsident der Bürgerschaft bis 1986. Nicht als Mann der lauten Rede, sondern als Mann der lauteren Tat und als Politiker aus Leidenschaft und Überzeugung hat er viel für seine Heimatstadt Rostock und seine zweite Heimat Hamburg geleistet.
Sehr lesenswert findet der Rezensent - und frühere SPD-Bürgermeisterkandidat - Michael Naumann diese Erinnerungen des legendären Hamburger Bürgermeisters, der zudem einer von Helmut Schmidts engsten Freunden sei. Denn im Zuge der Lektüre begegnete der Rezensent noch einmal einer von Nationalsozialismus und Krieg geprägten, sozialdemokratischen Biografie, die Naumann zwingend für das Verständnis dieser Partei findet - eine Spezies außerdem, die im Verschwinden begriffen sei. Zwar fehle es an heroischen Höhepunkten, doch beeindrucke die Geradlinigkeit dieser Politikerbiografie, in der Naumann sich auch die bundesrepublikanische Entwicklungsgeschichte spiegeln sieht.
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