Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 21.04.2001
Uwe Stolzmann kann kaum Lobenswertes in dem Band mit Erzählungen des slowenischen Autors entdecken. Im Gegensatz zu seinen früheren Texten, meint er, sind die neueren Bücher Janars "zähe Kost", und so auch dieses Buch. In seiner kurzen Kritik geht er hart mit den Erzählungen ins Gericht, denen er vorwirft, dass "jedes Bild totgetreten" und jede noch so "kleine Geschichte zur historischen Parabel aufgeblasen" wird. Stilistisch seien die Texte "bemüht" und richtig nervig findet er die vielen Wiederholungen. Einzig die Erzählung "Avestina" lässt er gelten und fände sie sogar "gelungen", wenn sich hier der Autor nicht selbst als "Schöpfer der lesbaren Welt" feiern und zum "leidenden Dichter" stilisieren würde.
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