Die Stundenbücher des Duc de Berry sind durch die weltberühmten Tres Riches Heures weit über den Kreis der Liebhaber mittelalterlicher Baukunst hinaus bekannt und beliebt. Erstmals wird jetzt das einzigartige Bildmaterial der Belles Heures einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.04.2005
Als ein "im besten Sinn populäres Buch" würdigt Andreas Platthaus diesen Bildband des Kunsthistorikers Eberhard Königs über die "Belles Heures", einem Stundenbuch, das die Brüder Limburg zwischen 1404 und 1409 für den Herzog von Berry anfertigten. Hervorgegangen aus Königs Arbeit am Kommentar zur Faksimile-Ausgabe der "Belles Heures" bietet der Band nach Auskunft des Rezensenten alles, "was man über ein Buch von der Bedeutung der 'Belles Heures', seiner Maler und deren Auftraggeber wissen sollte". Erfreulich findet er zudem die gute Qualität der Abbildungen. Er hebt hervor, dass Königs Darstellung der Entstehungsgeschichte der "Belles Heures" zu dem Schluss kommt, die Brüder Limburg hätten bei der Gestaltung des Buchs weitgehend als freie Künstlerpersönlichkeiten agieren können: "Die Gesamtgestalt des Buches entwickelte sich wie bei einem kreativen Versuchsprozess", zitiert Platthaus den Autor in diesem Zusammenhang, "in ihm spielte Jean de Berry keine inspirierende Rolle".
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