Aus dem Englischen von Lutz-W. Wolff. Mit 300 farbigen Abbildungen. Die Geschichte der Liebe und Lust von der Steinzeit bis heute In Liebe nimmt uns Edward Brooke-Hitching mit auf eine Reise durch die Kulturgeschichte des wohl größten Gefühls der Menschheit. Wir erfahren von einer königlichen Liebe im Portugal des 14. Jahrhunderts, die über den Tod fortdauerte, oder von gerichtlich angeordneten Duellen zwischen Eheleuten im Europa der frühen Neuzeit, lesen die Liebesschwüre in mittelalterlichen Manuskripten und die romantischen Codes, die in einigen der größten Meisterwerke der Kunst verborgen sind. Wir lernen das gefürchtete antike griechische Armeeregiment kennen, das ausschließlich aus männlichen Paaren bestand, die französische Piratenkönigin, die ihren ermordeten Ehemann rächte oder Hunde, die die Keuschheit von Frauen im alten China verteidigten. Es gibt antike Götter, mythische Monster und elisabethanische Porträts von Männern in Flammen sowie nigerianische Hochzeitsketten und walisische Liebeslöffel. Ergänzt wird diese unvergleichliche Sammlung an kuriosen Lust- und Liebes-Objekten durch eine Reihe von prächtigen Illustrationen und Fotografien.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 19.12.2024
Gerne wundert sich Rezensentin Andrea Gerk mit dem Dokumentarfilmer und Autor Edward Brooke-Hitching über die Sonderbarkeiten der Liebe, die er hier als große Kulturgeschichte zusammengestellt und durch Bilder von künstlerischen Artefakten erweitert hat. So war es beispielsweise lange Zeit Sitte, dass Frauen sich Apfelschnitze unter die Achseln steckten und sie dann Männern angeboten haben, ebenso haben Eheverträge einer 4000 Jahre alte Tradition, staunt Gerk. Sie empfiehlt das ansprechende Buch zum immer wieder Stöbern und Staunen über die verrückten Dinge, die wir für die Liebe tun.
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