Mit Audio-CD, 18 Minuten, Fotografien von Alexandre Bailhache und einem erotischen "Geheimbrevier", mit zahlreichen meist farbigen Abilldungen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.06.2002
Der Libertin, "der französische Freigeist des 'flatterhaften' 18. Jahrhunderts", hat wohl die Freiheit am schillerndsten geträumt, meint Rezensentin Yvonne Gebauer nach Lektüre dieses bunten Bildbandes. Wenn die Außenwelt keine Abenteuer zu bieten habe - wie unter Ludwig XIV. - , würden ebensolche in der intimen Abgeschiedenheit erschaffen und inszeniert. Doch wohlgemerkt, diese Freiheit des Abenteuers sei eine Freiheit des Genusses, der bitte schön nicht lebensbedrohlich sein solle, sondern eben unbeschwert. Das Buch, so Gebauer, spricht jedoch auch davon, wie ein Freigeist über seine freigeistigen Ausschweifungen stolpern kann. Dann stelle sich bange die Frage nach seiner Nachfolge: "Und wer träumt dann den Traum von der Freiheit weiter?"
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