Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 22.04.2000
Thomas Krüger drückt gegenüber der Autorin in mehrfacher Hinsicht seine Hochachtung aus. So habe sie bereits bei zahlreichen Gelegenheiten unter Beweis gestellt, dass wissenschaftlich fundierte Ausführungen in verständlicher Art und Weise vermittelt werden können, ohne dass man dabei zwangsläufig ins Populistische abgleiten müsse. Dies sei auch mit dem vorliegenden Band erneut gelungen. Krüger lobt dabei vor allem, dass Beck-Gernsheim nicht der Versuchung erliegt, Begriffe wie "Nation" gegen "idealisierte Konzepte von Multikulturalität" auszuspielen. Vielmehr warne sie stets vor dem "Jahrmarkt ethnischer Eitelkeiten" und davor, ethnische Gruppen in Konkurrenz zueinander zu begreifen. Krüger hebt darüber hinaus hervor, dass sich mit den von der Autorin aufgeführten Beispielen "ein starres Kulturkonzept ebenso kritisieren läßt wie ein vermeintlich offenes".
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