In ihrem Erinnerungsbuch erzählt Elisabeth Gössmann von den Ergebnissen ihrer Forschung, insbesondere wie die Tradition der Frauen sich von der der Männer unterscheidet. Das Spannende an dem Buch ist, dass die Autorin ihre Forschungsergebnisse in Wechselwirkung mit ihrer Lebenserfahrung darstellt, so dass einsichtig wird, wie Wissenschaft zum lebendigen Erlebnis werden, ja sogar auch trösten kann. Zielgruppe des Buches sind alle an theologiegeschichtlicher Gender- und Frauenforschung Interessierten, besonders diejenigen, die in theologischen und pastoralen Berufen arbeiten.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 31.07.2003
In der Biografie der Theologin Elisabeth Gössmann ist nachzulesen, wie schwierig es ist, sich in der von Männern beherrschten Welt der Theologie zu behaupten. Trotz der vielen Kränkungen, die Gössmann in ihrem Berufsleben hinnehmen musste findet die Rezensentin Angelika Dörfler-Dierken den Titel ihres Buches doppeldeutig. Das Geschlecht habe zwar eine akademische Karriere Gössmanns in Deutschland verhindert, sie aber gleichermaßen "für historische Quellen und Deutungszusammenhänge sensibilisiert, die von keinem männlichen katholischen Theologen vor ihr gesehen wurden". Dörfler-Dierken ist davon überzeugt, dass Gössmanns Vorbild jungen Wissenschaftlerinnen zeigt, dass "akkurate Wissenschaft sich im akademischen Getriebe durchsetzen" wird.
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