Mit einer Einleitung von Charles Flowers. Die Sprache der Gesten verfügt über ein sehr viel reichhaltigeres Vokabular als jedes Wörterbuch und ist darüber hinaus noch polyglott. Den Beweis tritt Elliott Erwitt mit einer Sammlung von Photographien an, die der überaus beredten Zeichensprache der Hände gewidmet ist. In über 100 Bildern - entstanden in allen Teilen der Erde seit den frühen 50er Jahren bis heute - führt er uns vor Augen, dass die wahrhaft wesentlichen Dinge des Lebens ohne Worte auskommen.
Brigitte Werneburg gerät richtig ins Schwärmen angesichts dieses Fotobandes, der ein Handbuch im wörtlichen und nicht im übertragenen Sinn ist - denn alle Fotografien haben nur das eine Thema: "die menschliche Hand". Dass dieses Konzept funktioniert, liegt nach Meinung der Rezensentin vor allem daran, dass Elliott Erwitt, jahrelange Präsident der Fotoagentur Magnum, "ein Meister pointierter und erzählerischer Schnappschüsse" ist. Mit jedem Bild erzähle er eine Geschichte oder deute ein Porträt an - Erwitts "gewitzter Blick" steht hinter jedem Bild, so Werneburg begeistert.
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