Er ist traditionsbewusster Schlossherr, Dirigent, glühender Umweltschützer und Vater des zurückgetretenen Verteidigungsministers: Enoch zu Guttenberg. In diesem Buch gibt der Spross eines alten fränkischen Adelsgeschlechts erstmals ausführlich Einblick in sein musikalisches Credo, sein umweltpolitisches Engagement, seine Weltanschauung und sein Leben. Persönliche Farb- und Schwarzweiß-Aufnahmen von Markus Hurek sowie unbekannte Fotos aus dem Familienarchiv runden den Band ab.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.01.2012
Wer immer schon ein Coffee-Table-Book über Enoch zu Guttenberg haben wollte, kann ihn jetzt bekommen: Auf 174 Seiten zu 34,99 Euro plaudert Graf Enoch über seinen musikalischen Geschmack - Zwölftonmusik und wohl auch alles, was danach kommt, ist für ihn eine "Sackgasse menschlicher Hybris" - und über das, "was uns nicht gehört" (und vielleicht den Wald, der ihm dann doch wieder gehört) und was er als Mitbegründer des Bundes für Umwelt und Naturschutz erhalten will. Und das, obwohl er sich auch als "schwermütiger Nihilist" bekennt. "Nach Manier einer Festschrift", wie die Rezensentin Sinem Derya Kilic sagt, wird der Band mit einigen Würdigungen Guttenbergs durch Kritiker abgeschlossen.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als…