Mit 17 Fotos und einem Nachwort von Hans Weichselbaum. Herausgeben von Hildemar Holl. Erhard Buschbecks Name ist vor allem mit seiner leitenden Tätigkeit am Burgtheater verbunden, von wo aus er über vierzig Jahre lang das österreichische Theaterleben des 20. Jahrhunderts entscheidend mitprägte. Der Auswahlband "Ersehnte Weite" hingegen will das Augenmerk des Lesers auf Buschbecks schriftstellerisches Schaffen lenken, insbesondere auf seine Texte zur Kindheit und Jugend in Salzburg. Sie vermitteln einen anschaulichen Eindruck vom bürgerlichen Leben der Jahrhundertwende und entwerfen ein Erfahrungsbild der Stadt Salzburg, das sich von dem seines Freundes Georg Trakl stark abhebt.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 12.08.2000
Der Rezensent mit dem Kürzel "haj." hat seine Freude an den Salzburger Erinnerungen des Theatermannes Erhard Buschbeck. Der arbeitete zwar die meiste Zeit seines Lebens am Wiener Burgtheater, blieb seiner Heimatstadt Salzburg aber eng verbunden. Davon zeuge dieser Band, in dem sich Buschbeck in den Augen des Rezensenten "als ein heimlicher Dichter" erweist. Angetan ist "haj." davon, dass "sich hinter dem privaten Schicksal auch ein anschauliches Bild der damaligen Epoche abzeichnet". Dafür sorge nicht zuletzt das detaillierte Erinnerungsvermögen des Theaterschaffenden.
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