Aus dem Englischen von Andreas Wirthensohn. Hobsbawm will heiße Luft durch die Zufuhr von Vernunft und gesundem Menschenverstand abkühlen und zeigen, dass auch die heiligsten Kühe des politischen Diskurses oft weniger Milch geben als gemeinhin angenommen. Die drei großen Themen unserer Zeit, die Wirkungen der Globalisierung, unsere in Bedrängnis geratene Demokratie und die Bedrohung durch den Terrorismus sind Gegenstand seiner Analysen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 20.03.2010
Rezensent Thomas Speckmann schätzt Eric Hobsbawms Ausführungen über den Terrorismus und seine Bekämpfung. Er zählt dessen Buch "Globalisierung, Demokratie und Terrorismus" zum "Anregendsten", was es momentan zu diesem Thema zu lesen gibt. Erfreulich findet er die nüchterne und gelassene Haltung des britischen Historikers. Dessen Analysen scheinen ihm ein vernünftiges Korrektiv zur mitunter hysterischen Medienberichterstattung über Terrorgefahren; sie rücken für ihn die Verhältnisse "wohltuend" zurecht. Besonders hebt er Hobsbawms These von der Schwäche der gegenwärtigen Terrorbewegungen und der Stabilität der Demokratien des Westens hervor. Instruktiv sind in Speckmanns Augen aber auch die Ausführungen über Weltregionen, die weniger im Blickpunkt der westlichen Öffentlichkeit stehen, wie zum Beispiel Indien.
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