Aus dem Englischen von Regina Schneider. Am 7. Mai 2015 ist es 100 Jahre her, dass das amerikanische Passagierschiff Lusitania während des Ersten Weltkriegs von einem deutschen U-Boot angegriffen wurde und 1200 Menschen dabei ihr Leben verloren. Schuld war ein Zweikampf zwischen den Kapitänen: Walther Schwieger, der deutsche U-Boot-Kommandant, der ohne Warnung auch zivile Schiffe angreifen ließ; und William Turner, der erfahrene amerikanische Kapitän der Cunard-Linie, der entgegen allen Warnungen niemals glaubte, dass so etwas wirklich passieren könnte.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.05.2015
Thomas Speckmann erlebt den nur achtzehn Minuten dauernden Untergang der "Lusitana" noch einmal hautnah mit. Dank des ehemaligen "Wall Street Journal"-Reporters Erik Larson, der in seinem Buch die Geschichte selbst in den Vordergrund stellt und sie laut Speckmann packend erzählt, wird er hineingesogen in die politische Situation 1915 sowie in die Verhältnisse an Bord des vor Südirland von den Deutschen torpedierten Schiffes. Was der Autor mit Hilfe von Briefen, Telegrammen und historischen Dokumenten erschafft, wirkt auf Speckmann zwar mitunter wie Hollywoods "Titanic", der Mix aus Handlung und Reflexion scheint den Rezensenten im großen Ganzen jedoch zu überzeugen.
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