Die Ärztin aus Meiningen und Augsburg. Die Architektin aus Berlin Marzahn und aus Berlin Kreuzberg. Der Autobauer aus Eisenach und aus Wolfsburg. Die Bauerin aus Abtsbessingen Thüringen und aus Westerkappeln, Nordrhein Westfalen. Der Bürgermeister aus Wasungen, Thüringen, und aus Ostheim v. d. Rhön, Bayern. Der Handwerker aus Chemnitz und aus Hamburg. Die Journalistin aus Berlin Ost und aus Berlin West . Die Köchin aus Sonneberg Thüringen und aus Meerdorf, Niedersachsen. Die Lehrerin aus Storkow, Brandenburg und aus Bad Salzuflen, Nordrhein Westfalen. Der Offizier aus Neuseddin, Brandenburg und aus Aachen. Der Professor aus Rostock und aus Flensburg. Der Pfarrer aus Schwerin und aus Bad Salzuflen. Sie alle erzählen über sich, ihren Beruf, ihre Familie, über Deutschland und die Welt.
Rezensent Philipp Gessler lobt dieses "kleine, stille Buch" als "Gewinn für alle, die sich mit dem deutsch-deutschen Befinden" befassen wollten. Es handele sich um Doppelbiografien aus Ost und West, die die "frühere DDR-Ökonomin" Erika Maier in einer Art Versuchsanordnung zusammengetragen habe: jeweils zwölf Paare aus einzelnen Berufsgruppen. Zwar muss der Rezensent manchmal schwer schlucken, weil die Selbstberichte sozusagen naturbelassen, also unkorrigiert geblieben sind und auf den Rezensenten manchmal naiv und sogar peinlich wirken. Auch das Resümee der Autorin fällt mit dem Befund, "hüben und drüben" habe es Grenzen gegeben, für den Geschmack des Rezensenten etwas unbedarft aus. Insgesamt findet er das Buch trotzdem sehr lesenswert.
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