Frankfurt am Main, Ostern 1974. Ein Anwalt wird tot in seiner Kanzlei am Bahnhofsviertel gefunden. Natürlicher Tod, Mord oder Selbstmord? Die Polizei stellt die Leiche sicher. Seine Frau, die seit Jahren von ihm getrennt lebt, ist plötzlich gezwungen, sich mit seiner Arbeit, seinem Leben - und ihrer Liebe zu ihm auseinanderzusetzen. Er war ein Anwalt der linken Szene, Strafverteidiger, Theoretiker der Revolution. Was weiß sie eigentlich von diesem für sie noch so lebendigen Toten?
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 27.01.2001
Das Buch - darauf weist der Rezensent (Kürzel I.D.), nicht aber der Verlag hin - ist nicht etwa ein neuer Roman von Eva Demski, sondern eine Wiederveröffentlichung. Und keine, findet der Rezensent, die sich recht lohnt. Die Geschichte des dubiosen Todes eines Anwalts mit linksradikalen Mandanten in den 70er Jahren ist eher als Schlüsselroman - der sie nicht sein will - interessant, denn als literarisches Werk. Unangenehm stößt dem Rezensenten die "journalistische, bisweilen plakative Schreibweise" auf; den Versuch, am Privaten das Politische aufscheinen zu lassen, hält er für "gescheitert".
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