Klappentext

Nach ihren Beiträgen zur Geschichte der Deutschen im Zarenreich und in der Sowjetunion, zum Hitler-Stalin-Pakt und zum Widerstand der internationalen Diplomatie gegen den Russlandfeldzug 1941, legt die Ostwissenschaftlerin Eva Ingeborg Fleischhauer nun aus Anlass des 100. Jahrestags der Großen Russischen Revolution eines der schwierigsten und verborgensten Kapitel gemeinsamer deutsch-russischer Geschichte vor: Es beinhaltet das Ende der russischen Monarchie und die Machtergreifung über das kriegsmüde Russland durch eine kleine, im Ausland auf diese Aufgabe vorbereitete, Minderheit von Berufsrevolutionären unter der Führung von Uljanow-Lenin.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.11.2017

Manfred Nebelin ist skeptisch angesichts der Ankündigung von Eva Ingeborg Fleischhauer, die "Aktionsgemeinschaft" zwischen Lenin und General Ludendorff nachzuweisen. Stichhaltige Beweise dafür, meint er, bringt die Autorin nicht. Fleischhauers Parallel-Biografie trägt laut Rezensent "konspirologische Züge". Anlass für eine Revision des Bildes von Ludendorff und Lenin kann Nebelin in ihr nicht entdecken. Die akribische Erforschung der Geldströme zwischen Deutschland und den Revolutionären hält Nebelin allerdings für ein Verdienst der Autorin.
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